Die guten Sachen

22. November 2009

Und es gibt sie noch, die guten Sachen! Wie diese Kaugummizigaretten, die nach zweimal Kauen hart wie Schuhsohle werden und auch danach schmecken. Aber um den Geschmack geht´s ja auch nicht. Das ist wie viel mehr wie mit diesen Kaugummikugeln, die wir manchmal, wenn wir glauben, alleine und unbeobachtet auf der Straße zu sein, für 10 Cent aus dem Kaugummiautomaten ziehen. Um sie dann, 20 Minuten später, heimlich in Vorgärten zu spucken.*Hinterher schämt man sich dafür, aber grossartig war´s halt trotzdem.

* ICH habe das nicht gemacht, ICH habe ihn nämlich brav runtergeschluckt.

Immer mehr Arbeit in den Redaktionen, immer weniger Geld dafür. Dazu einen sehr guten und mutigen Beitrag in Tom Schimmeck´s Archiv gefunden – über Honorare für freie Journalisten und über die Situation in den Medienverlagen: „Preis und Wert des Journalismus“.

Ich lasse das mal unkommentiert. Ich selber jedenfalls kenne beide Seiten, die als Feste und die als Freie. Welche die bessere ist, ist schwer zu sagen. Klar ist aber: Schuld an der Print-Krise sind nicht die bösen Onlinemedien, es sind die Verleger selber.

Ach was, Sonne

20. November 2009

Ach was, Sonne. Ich kaufe mir jetzt einfach eine Nebelbrille.

Das war gestern um 12 Uhr auf der Rheinbrücke. Und in Köln derweil strahlende Sonne und Frühlings-temperaturen. Hm.

Modifikationen

18. November 2009

Und wenn dann mal wieder einer fragt, was eigentlich dieses Twitter ist, werde ich ihm einfach das hier zeigen:

Busfahren

18. November 2009

Und wenn einem dann der Busfahrer mit verkniffenen Mundwinkeln die drei Euro Wechselgeld in 20-Cent-Münzen in die Wechselschale drückt und dabei gleichzeitig so hart anfährt, dass man erst einmal einen Satz in den Wagen hinein macht, dann weiss man zumindest eines: Dass dieser Typ seinen wirklich Job hasst.

Sichtweiten

17. November 2009

Heute morgen auf der Rheinbrücke. Der Bodenseenebel hat die Stadt wieder fest im Griff…

So Momente

12. November 2009

kaffeepauseEs gibt so Momente, da bröckelt der Zahn, da zeigt der Bildschirm auf einmal von ganz alleine alles in knallrosa an und da sieht der Text, an dem man doch so lange gearbeitet und für den man doch so schöne Bilder ausgesucht hatte, layoutet und gedruckt einfach nur noch richtig schrecklich aus.

Und was macht man dann? Richtig: Milchkaffee trinken. Und sich auf den nächsten Tag freuen.

Twitterlistencharts

11. November 2009

Ein ganz klein bisschen Selbstbeweihräucherung muss auch mal sein: In den neuen Twitterlistencharts  in der Kategorie  >„Top  100 der deutschen „Corporate Tweets“ (ohne Medien)“ mit 174 Listungen immerhin auf Platz 24  gelandet. Das freut mich natürlich.